Glossar

Nachstehende sind ein paar Orientierungspunkte, zu Begriffen, die ich öfters verwende. Es sind keine Definitionen, ich beschreibe sie aus dem heraus wie es sich für mich zeigt.

Erdung, Fokus, Ausrichtung
Ausrichtung ist wie eine Kompassnadel, die unbeirrbar dort hinzeigt wo Du Dich haben willst. Erdung hilft Dir auch in turbulenten Zeiten/Emotionen bei Dir zu bleiben. Zu wissen was Du willst und zu erkennen was dem noch im Weg steht fördert Deine Klarheit mit Dir und dadurch mit anderen Menschen. Deine Beziehungen zu anderen ist geprägt davon wie Du zu Dir selbst stehst, was Du für Dich erkannt hast und wie Du sie gestaltest.

Anzeichen für fehlende Erdung:
Wenn Du …

oft „unnötig“ gestresst bist
Dich zerspargelt oder abgehoben fühlst
Dein Leben Dich im Griff hat und nicht umgekehrt
nicht (mehr) so recht weißt wozu Du eigentlich auf der Welt bist…

Intuition
Egal ob durch Medien, Schnelllebigkeit, Stress, es bleibt oft kaum Zeit und so noch weniger Raum um zu spüren was in Dir los ist. Je mehr Du Dich selbst gut wahrnehmen kannst und spürst was Du z.B. brauchst, desto weniger anfällig bist Du für Störungen, dem was Dich davon abhält ganz Du selbst zu sein. Deine innere Führung meint es immer gut mit Dir und will Dir helfen. Sie hat ihre eigene Weisheit, die Du jederzeit, besonders aber in schwierigen Situationen nutzen kannst. Sie zeigt Dir z.B. an ob eine Entscheidung für Dich wirklich stimmt.

Beispiele aus dem Alltag:
„ach das habe ich mir doch gleich gedacht!“ „wusste ich’s doch!“
„ich hatte gleich so ein mulmiges Gefühl“ …und ähnliche Gedanken, dann sind das Hinweise daruaf, dass Du intuitiv bereits etwas wahr- aber nicht ernst genommen hast.


Illusionen und Manipulation
Illusionen sind so getarnt und verborgen, dass sie für die Realität gehalten werden. Sie leben in Gedanken, im Glauben, in Konzepten: Die Welt wird durch sie erklärt. Es gilt zu erkennen, dass Du selbst es bist, der/die diese Illusionen aufrecht erhält oder enttarnt.

Manipulation findet sich auch dort wo Du oder jemand anderer versucht Dich etwas glauben/tun zu lassen und Du so von dem was tatsächlich für Dich stimmt abkommst -gleichzeitig aber überzeugt bist „das Richtige“ zu tun. Du lernst zu unterscheiden, wo Du Dir selbst z.B. etwas schön redest, anstatt Dich in dem zu bestärken was Du tatsächlich brauchst.

Illusionen und Manipulation sind in vielen Variationen/Aspekten enthalten. Die Grundmechanismen sind sehr ähnlich, und hast Du sie einmal durchschaut, wirst Du sie immer leichter erkennen und dich von ihnen befreien.

Kollektive Illusionen

Illusion der Trennung, Begrenzung und Mangel


Ahnengepäck

Prägungen, Verhaltensmuster, übernommene Wertesysteme, Rollenbilder, Versprechen und Verträge, die gemacht wurden wirken sich weit über die Generationen aus. Vielen ist dies nicht bewusst, und vieles davon passiert unbewusst. Es geht niemals um Schuld. Gleichzeitig kannst nur Du selbst für Dich lösen, was Dich belastet, Dir das Leben schwer macht, Dich einengt, usw. Vieles davon wirst Du in gutem Glauben auf Dich genommen haben, hatte seinen Zweck und hat Dir eine Zeitlang gedient.

In diesem Rahmen geht es in erster Linie darum Bewusstsein dafür zu entwickeln, und zu erkennen welche Möglichkeiten Du hast diese Aspekte in Dir zu transformieren. Du kannst mit dem beginnen was sich Dir zeigt und bereit ist.

 Hinweise auf Ahnengepäck

Scheinbare unerklärliche Barrieren, Begrenzunge die in Deinem Leben immer wieder – teils in verschiedenen Bereichen – auftreten: z.B. nur bis zu einem bestimmten Grad erfolgreich zu sein.


Glaubenssätze/strukturen

Erkenne wie Dich Dein Denken lenkt, was Du meistens unbewusst von anderen übernommen hast und als „wahr“ empfindest, welche Zusammenhänge Du machst, und wie das Deine Realität gestaltet/beeinflusst. Das was daran hindert, schmerzt und starr macht gilt es zu wandeln und stärkende und liebevolle Gedanken zu denken. Es ist leichter als Du denkst J

Es gibt ein paar „universelle“ Glaubenssätze, also solche, die sich in einer Kultur geprägt von ihren Werten weit verbreiten. Andere sind eher individuell, fast maßgeschneidert.

„Du bist nicht gut genug“

Das ist der wohl weit verbreitetste Glaubenssatz, der in immer wiederkehrenden Varianten vielem zugrunde liegt: Selbstzweifel, Misstrauen, Unsicherheit in Beziehungen etc.


Rollen/Identitäten

Im Leben bekommst Du quasi ungefragt laufend Rollen zugeteilt: Du bist Kind, Schwester/Bruder, Eltern, PartnerIn, ChefIn, MitarbeiterIn, …
Mit manchen identifizierst Du Dich über die Aufgabe, die Du dabei erfüllst, bzw. Lebensabschnitte hinaus. Andere Identifikationen sind eher mit Lebensbereichen oder Berufen verbunden: Sie geben Dir Bedeutung und Sinn. Was ist, wenn sich diese Rolle oder Identifikation erübrigt, z.B. die Kinder aus dem Haus sind oder Du Deinen Job verlierst. Wer bist Du ohne diese Rolle? So wie ein Fan sich mit seinem Idol/Fußballklub identifizier definieren Identifikationen Dich über etwas was außerhalb von Dir selbst liegt.

Wann werden Rollen/Identitäten zum „Problem“
…wenn Du Dich fast ausschließlich darüber identifizierst, und Du fast abhängig bist von der Bedeutung oder dem Sinn, den diese für Dich erfüllt.