Den Herzen das Kommando

Im Anbetracht der Veränderungen, die Europa gerade durchläuft halte ich es für überfällig das Bestehende in seinen Formen und Denkweisen zu überprüfen. Selbst wenn wir es nicht wollen, so verändert sich die Welt um uns permanent, und in Zeiten wie diesen wird Veränderung stärker und spürbarer für alle.

Alles was gerade passiert ist Teil unseres Lebens. So verschieden die Welten sein mögen in denen wir uns bewegen, so unterschiedlich die Denkweisen und Lebensformen auch sind: sie sind alle Realität. Es gibt nicht nur eine, nämlich meine Realität. So unbequem und herausfordernd es sein mag.

Wir können den Kopf in den Sand stecken und so tun als ginge uns das nichts an. Wir können dagegen rebellieren und aufbegehren in vielerlei Art. Es mit zu gestalten halte ich für die weisere Alternative.

Wir sind darauf konditioniert zuerst zu verstehen, nachvollziehen zu können was passiert, es zu analysieren und mit dem Verstand Lösungen zu finden, Meine Vermutung ist, dass es weit über das intellektuelle Verstehen hinaus reicht, was da gerade passiert. Wir können die Komplexität und die Auswirkungen dessen nur erahnen. Erklärungen beruhigen vielleicht momentan, vor allem den Verstand, können aber kaum Perspektiven aufzeigen.

 

Wer wirklich etwas verändern will überlässt seinem Herzen das Kommando. Die Weisheit der Liebe, die in uns wohnt, übersteigt die Vorstellungen und die Möglichkeiten, die der Verstand gebiert. Erst in  Kombination mit unserem Herzen kann auch der Verstand in seiner wahren Größe brillieren. Dabei hört der Verstand auf das Herz und so entsteht eine Kraft, die weitaus mehr bewirkt als je gedacht. Sie agiert anstatt zu reagieren. Sie gestaltet, macht möglich und eröffnet neue Wirklichkeiten.

Der Glaube, dass die Welt nur veränderbar ist durch großartige, weltumspannende Lösungen, halte ich für eine Illusion, die uns davon abzuhalten versucht genau das zu tun wozu wir da sind: auf unsere eigenen Fähigkeiten und Gaben zu vertrauen .  Auf unser Herz zu hören. Das in uns zu wandeln, was uns dabei hindert. Uns selbst zu ermächtigen.

Dabei gilt es zu erkennen, dass Ängste, Widerstände, Zweifel eine Einladung sind uns noch tiefer auf uns einzulassen. Und sie zeigen uns wo es Kräfte gibt, die dagegen arbeiten, so im Innen wie im Außen. Der einzige Weg diese zu überwinden ist sich ihnen zu stellen. Dann können sie sich in Liebe wandeln, und uns stärken – und so Kraft frei setzen, die wir einsetzen können um zu gestalten – und unser Glück finden.

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